Sehr geehrte Vertreter der Senatsverwaltung in Berlin,

 

sehr geehrte Vertreter  der des Bezirkes Köpenick,

 

sehr geehrter Herr Dr,Heidemayer Leiter der Gedenkstätte

 

Hohenschönhausen,

sehr geehrte Damen und Herren

 

wir die Gruppe( Initiative) für Gerechtigkeit von SED Opfern freuen uns sehr das dieses Projekt

 

" Frauengefängnis Grünauer Straße" in Zusammenarbeit mit der Projektleitung der Gedenkstätte Hohenschönhausen nun Wirklichkeit wird!

 

Wir die Gruppe für Gerechtigkeit Von SED Opfern sind zumeist schwerste betroffenen des SED Regimes und nun seit 5 Jahren sehr aktiv in Deutschland, unsere Aufgaben und Zielrichtung besteht darin die politischen Organisationen und Verantwortlichen daran zu erinnern welche großes Unrecht in der DDR von 1949 bis 1989 stattgefunden hat. Dabei stehen bei uns insbesondere die Opfer Thematik und die Kennzeichnung aller Tatorte des Unrechtsstaates DDR stark im Focus. Die politisch Motivierten seit 30 Jahren andauernden Härten der Sozialgesetzgebung gegenüber den Opfern des SED Regimes empfinden wir als einen Skandal und vermuten hier ein Art Bündnis gegen die Opfer des SED Regimes, nur so lasse sich die derzeitige schlechte Situation der SED Opfer auch in direkter Gegenüberstellung der Täter Renten erklären, 60% der SED Opfer bekommen keine Ehrenpension das Sie aus Sicht der Bundesregierung nicht bedürftig sind!  Auch die Tatorte (Gefängnisse und MFS Haftanstalten) die Erinnerungskultur und Gedenkstätten Performance der Länder sind gelinde ausgedrückt ein Entwicklungsfeld wenn es für einige Tatorte schon zu spät ist! Hier machen gerade die Länder auf dem ehemaligen Boden der DDR einen schlechten Job. Ein Beispiel ist die Haftanstalt in Hoheneck die Landesregierung in Dresden hat es in 30 Jahren nicht geschafft ein Gedenkstätten Konzept zu entwickeln! Vielmehr hat sie die Burg permanent versucht zu verkaufen! 

Stellt man die (Geschichte) dieser Haftanstalt für politische Häftlinge ( Frauen) mal in den Focus und das erlittene Leid und Unrecht was sich dort abgespielt hat , kann man nicht Nachvollziehen das dort jetzt ein Nutzungskonzept erstellt worden ist was die Historische Vergangenheit als Ort der Repression durch das SED Regimes an den Rand drückt und dafür ein Fun Bad im ehemaligen Krankentrakt vorsieht!

Wir könne hier nur unser Entsetzen zum Ausdruck bringen! Auch stellen wir fest dass wir in den Ländern und Staatskanzleien auf völlige Unkenntnis und Überforderung  zum Thema stoßen, aber auch auf Arroganz und Frechheit wie das Beispiel Sachen zeigt! Hier haben wir mit Petitionen und Hartnäckigkeit 3 Jahre gebraucht um eine Gedenktafel an eine Strafvollzugseinrichtung zu hängen, die zum Ende der DDR zu einem der am Höchsten mit politischen  Häftlingen belegten Haftanstalten gehörte, Auch die BSTU musste erst davon überzeugt werden!

Auch die Situation mit einem der berüchtigten MFS U-Haft und Abschiebegefängnis/ Kaßberg in Chemnitz konnten wir zu einer Finanziellen Unterstützung durch den Bund  der sich mit 50 % beteiligen (durch drei gestellte Petitionen) zum Überleben verhelfen, auch wenn wir nicht zu 100 %  vom den Konzept des dort Handelnden Vereins überzeugt sind. 

Ein weiteres Entwicklungsfeld ist das Thema Zwangsarbeit von politischen Häftlingen in den DDR Haftanstalten! 

Hier liegt seit 2 Jahren eine Fundierte mit dem Verzeichnest der beteiligten DDR Betriebe und den Folgen für die Betroffenen vor! 

Leider haben wir bis dato keine Reaktion darauf erhalten!

Wir sprechen hier von mangelnder Sensibilität und mangelndem Interesse der politisch Verantwortlichen Organisationen, wir die Gruppe Für Gerechtigkeit sind angetreten  dies zu ändern!

 

Vielen Dank an die Senatsverwaltung in Berlin ,

 

vielen Dank an die Gedenkstätte Hohenschönhausen für die gute Zusammenarbeit!

 

vielen Dank an Sie alle.!

 

Informationstafel für das ehemalige Frauengefängnis in der Grünauer Straße in Berlin-Köpenick wird dieses Jahr 2019 Kommen und nächstes Jahr 2020 aufgestellt. 

 

Das ehemalige Frauengefängnis in der Grünauer Straße in Berlin-Köpenick erhält eine Informationstafel. Die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen wird dafür von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert. Die Gedenkstätte arbeitet eng mit der Gruppe für Gerechtigkeit von SED-Opfern zusammen, die sich seit Jahren für eine solche Würdigung des historischen Ortes einsetzen. Am 20.11.2019 findet eine Feierliche Veranstaltung für die Informationstafel statt.

Es ist wichtig, dass gerade auch an solchen Orten öffentlich sichtbar an politische Verfolgung in der DDR erinnert wird, die bislang völlig unbeachtet blieben, weil man kaum etwas über sie wusste.


Dieter Gollnick ,Mike Mutterlose und Edith Fidler
Gruppe für Gerechtigkeit von SED-Opfern

 

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